Atemschutz

Die Feuerwehr Oberpullendorf besitzt drei Garnituren von Atemschutzgeräten. Jede Garnitur besteht aus je drei Atemschutzgeräten, Atemschutzmasken, Totmannwarner, Taschenlampe und Atemschutztasche. Verwendet werden 6,5L CFK Flaschen mit 300Bar Druck, diese sind im Vergleich zu Stahlflaschen deutlich leichter.
Diese Flaschen ermöglichen unabhängig von der Umluft, das Atmen und Versorgen der Atemschutzträger mit Atemluft. Je nach körperlicher Anstrengung beträgt die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps bis zu 30 Minuten, bevor der Atemluftvorrat aufgebraucht ist. Die Atemschutzträger werden in der Ausbildung auf die Personensuche und Brandbekämpfung in lebensfeindlicher Umgebung trainiert.

Dem Atemschutztrupp stehen viele Tools für den Einsatz zur Verfügung. Die Wärmebildkamera erleichtert das Suchen und Finden von Personen und dem Brandherd in verrauchten Räumen. Zur Absicherung des Trupps stehen Totmannwarner zur Verfügung, die im Falle eines Notfalles manuell ausgelöst werden können oder bei Bewusstlosigkeit des Trägers automatisch alarmieren.

Zum Entlasten des Atemschutzträgers wurden 2020 Filter angekauft, die bei ausreichend Sauerstoffgehalt mind. 17% in der Umgebungsluft zum Einsatz kommen.

Anwendung: Flurbrand, PKW, Brand, etc.

Beauftragte

LM Art Patrick

0664/547 18 13
Atemschutz Füllbereitschaft

0686/811 02 22

Werkstatt

Die Atemschutzwerkstatt ist mit der Füllstation, den Reinigungsmöglichkeiten und der Werkbank im Bezirk einmalig.

Nach einem Einsatz müssen die Atemschutzflaschen befüllt, die Masken gereinigt, desinfiziert und die Ausrüstung auf Beschädigungen überprüft werden. Bei Bedarf können Reparaturen direkt vor Ort durchgeführt werden.

Des weiteren werden 30 Bezirksatemschutzflaschen (Stahlflaschen) für Großeinsätze und Übungen für die Feuerwehren im Bezirk Oberpullendorf bereitgestellt und verwaltet.
Die Atemschutzfüllrampe ermöglicht das gleichzeitige Befüllen von vier Atemschutzflaschen.

Je Fülldurchgang können bis zu vier Flaschen parallel gefüllt werden.

ATS-Hänger

2008 wurde der Anhänger ursprünglich für die Tragkraftspritze (TS) angeschafft.

Im Jahr 2017 überstelle der Landesfeuerwehrverband Burgenland eine mobile Atemschutzfüllstation zur Feuerwehr Oberpullendorf, welches einen Umbau des Anhängers nötig machte.

Die mobile Füllstation wurde verladen, ordnungsgemäß gesichert und durch diverse Modifikationen ideal für den mobilen Einsatz aufgerüstet.

Sechs mitgeführte Atemschutzflaschen können kurzzeitig ausreichend Atemluftreserve zur Verfügung stellen, bis der Kompressor einsatzbereit ist.

Die Atemschutzfüllstation kann sowohl über ein Notstromaggregat, sowie durch eine normale 400V Kraftstromsteckdose, betrieben werden.

Zu erkennen ist dieser Anhänger durch die grün blinkende Rundumleuchte.

Übungen

Da das Tragen von Atemschutzgeräte sehr herausfordernd ist, trainieren die Mitglieder regelmäßig den Einsatz. Nach Spezialisierung auf der Landesfeuerwehrschule werden die Mitglieder in der Feuerwehr weiter ausgebildet. Für das Trainieren der Innenangriffe, fahren regelmäßig Atemschutzträger an die Landesfeuerwehrschule in das sogenannte Brandhaus. Dort können die Fähigkeiten erweitert und in einsatznahem Umfeld verfeinert werden. Das Trainieren der Personensuche wird häufig in Betrieben in Oberpullendorf durchgeführt, um auch die Örtlichkeiten im Einsatzfall zu kennen.

Wenn Sie eine Übungsmöglichkeit für uns zur Verfügung stellen können, würden wir uns über einen Anruf beim Atemschutzwart freuen. Es wird nur Kaltrauch verwendet, welcher rückstandsfrei und geruchlos ist.